Veranstaltungsprogramm 2024

Die wichtigste Zeit ist der Augenblick.
Der wichtigste Mensch ist der, mit dem wir es gerade zu tun haben.
Meister Eckhart

Wer denkt schon – wenn es ihm gut geht – daran, dass sich alles von heute auf morgen ändern könnte?
  • Referenten:
    Ansgar Heithoff, Direktor des Amtsgerichts Schwerte
    Klaus Hellwig, Leiter der Betreuungsstelle des Kreises Unna
    Dr. med. Ulrich Vahle, Chefarzt der Klinik für Geriatrie am Marienkrankenhaus Schwerte
  • Veranstaltungsort:
    Festsaal Klara-Röhrscheidt-Haus, Ostberger Str. 20, 58239 Schwerte

Die Hospiz-Akademie Schwerte lädt herzlich am Donnerstag, den 18. Januar 2024 um 18 Uhr zu einem Informations- und Gesprächsabend zur “Patientenvorsorge” ein.

Durch Alter, Krankheit oder einen Unfall kann es passieren, dass man sich selbst nicht mehr äußern oder seinen Willen kundtun kann.

  • Was passiert, wenn ich auf die Fürsorge anderer angewiesen bin?
  • Wie kann ich sicherstellen, dass meine persönlichen Angelegenheiten im Ernstfall so geregelt werden, wie ich es mir wünsche?
  • Wer vertritt meine Wünsche und Vorstellungen, wenn ich nicht mehr entscheidungsfähig bin?

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass automatisch die engsten Angehörigen wichtige rechtliche Angelegenheiten regeln dürfen. Doch das stimmt nicht. Gibt es keine schriftlich festgehaltenen Vereinbarungen und Vollmachten, wird im ‚Fall der Fälle‘ eine rechtliche Betreuungsperson eingesetzt. Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung dagegen schaffen Sicherheit, denn mit ihnen kann verbindlich festgelegt werden, wer welche Entscheidungen treffen darf und welche medizinischen Maßnahmen erfolgen bzw. unterlassen werden sollen.

Die Referenten informieren an diesem Abend, was bei der Erstellung einer Vorsorgevollmacht sowie einer Betreuungs- und Patientenverfügung zu beachten ist und beantworten gerne Ihre Fragen.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

 

Palliative Pflege bei Menschen mit Demenz

„Die Annahme, dass, wer nicht richtig denken kann, auch nicht richtig leidet, ist ein verbreiteter Irrtum.“ M. Kojer
  • Referent
    Dr. Hartwig Orth, Chefarzt der Kliniken für Geriatrie, GFO Kliniken Rhein-Berg,
    Marienkrankenhaus Bergisch Gladbach

Unter dem Oberbegriff „demenzielle Erkrankung“ werden verschiedene neurodegenerative Erkrankungen unterschiedlicher Genese und Ausprägung mit zeitlich schwer kalkulierbarem, jedoch chronisch progredientem Verlauf zusammengefasst. Demenz ist also eine chronisch fortschreitende, nicht heilbare Erkrankung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert die breite Integration von Palliative Care in das gesamte Gesundheitswesen, nicht nur auf Tumorzentren bezogen, so also darunter auch in Alten- und Pflegeheime.

Laut WHO sollte die Indikationsstellung für eine Palliativversorgung von Patienten eher auf der Grundlage ihrer Symptome und Probleme erfolgen als auf der Grundlage einer bestimmten Diagnose (WHO 2004).
Bei Demenzkranken kann in allen Erkrankungsstadien palliativer Versorgungsbedarf bestehen. Häufig werden über längere Zeiträume sowohl kurative als auch palliative Maßnahmen erforderlich sein. Demenzen können daher als Modellerkrankungen für die Palliativversorgung von Nicht-Tumorpatienten gesehen werden. Die palliative Versorgung Demenzkranker ist als Prozess zu sehen, der die immer wiederkehrende und sich im Lauf der Erkrankung verändernde Festlegung der Pflege- und Behandlungsziele erfordert.

Daher soll am Beispiel der Demenz die palliative Versorgung von Menschen ohne Tumorerkrankung aus Sicht der palliativen Geriatrie bearbeitet werden. Dabei sind Beispiele aus der Praxis und eigene Erfahrungen jederzeit erwünscht und werden in die Fortbildung integriert.

  • Anmeldeschluss: 15. Februar 2024
  • Kursgebühr: 89 € inkl. Imbiss und Getränken
  • Veranstaltungsort: Klara-Röhrscheidt-Haus, Ostberger Str. 20, Schwerte
  • Ausfallkosten:
    – bei Rücktritt 13 bis 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 80 %
    – bei späterem Rücktritt/Nichtteilnahme/vorzeitigem Beenden der Teilnahme: 100 %
    – Teilleistungen, die nicht in Anspruch genommen werden, können nicht abgezogen werden, weil die Berechnungen auf einer Pauschalkalkulation beruhen.

Stornierungen sind ausschließlich schriftlich an die Hospiz-Akademie Schwerte zu richten.
Die Begleichung des Teilnahmebetrags erfolgt durch Überweisung auf das Konto der Hospiz-Akademie:
BIC: DORTDE33XXX │ IBAN: DE45 4405 0199 0841 0060 97 Sparkasse Dortmund
Verwendungszweck: „Palliative Pflege bei Demenz“

Anmeldungen und weitere Informationen:
akademie@hospiz-schwerte.de

  • Referentin: Andrea Gasper
    Trainerin Palliative Care, Case Managerin (DGCC), Bonn

Abgesagt!

Palliativpflege – Was ist anders?

Palliative Care ist ein ganzheitliches Betreuungskonzept für Patient:innen im fortgeschrittenen Stadium einer unheilbaren Erkrankung. Ziel ist es, durch Beschwerdelinderung bestmögliche Lebensqualität für die verbleibende Lebenszeit herzustellen und zu erhalten. Dies erfordert symptomorientierte, individuelle und kreative Pflege sowie die Begleitung der Angehörigen. Palliative Pflege ist ein integrativer Bestandteil von Palliative Care.

  • Aber was genau sind Merkmale palliativer Pflege?
  • Woran erkenne ich, dass eine Bewohnerin/ein Bewohner in einer palliativen Situation ist?
  • Was kann ich als Pflegekraft für Menschen tun, die an Luftnot oder anderen belastenden Symptomen leiden?
  • Wie gehe ich mit den Angehörigen von schwerstkranken und sterbenden Bewohner:innen um?

Auf diese Fragen möchte Frau Gasper Antworten geben. Der Tag wird mit Vorträgen und Praxisbeispielen gestaltet. Gerne dürfen Sie auch Ihre Fragen aus der Praxis mitbringen.

 

  • Anmeldeschluss: 29. Februar 2024
  • Kursgebühr: 99 € inkl. Imbiss und Getränken
  • Veranstaltungsort
    Klara-Röhrscheidt-Haus, Ostberger Str. 20, Schwerte
  • Ausfallkosten:
    – bei Rücktritt 13 bis 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 80 %
    – bei späterem Rücktritt/Nichtteilnahme/vorzeitigem Beenden der Teilnahme: 100 %
    – Teilleistungen, die nicht in Anspruch genommen werden, können nicht abgezogen werden, weil die Berechnungen auf einer Pauschalkalkulation beruhen.

Stornierungen sind ausschließlich schriftlich an die Hospiz-Akademie Schwerte zu richten.

Die Begleichung des Teilnahmebetrags erfolgt durch Überweisung auf das Konto der Hospiz-Akademie:
BIC: WELADED1SWT │ IBAN: DE28 4415 2490 0000 0406 75 │ Sparkasse Schwerte
Verwendungszweck: „Palliative Pflege am Lebensende“

Anmeldungen und weitere Informationen: akademie@hospiz-schwerte.de

Fortbildung für Beschäftigte und Ehrenamtliche in ambulanten und stationären Hospiz- und Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäusern, Ärztinnen und Ärzte

„Kommunikation angesichts existenziellen Leids“

 

  • Referentin: Dr. Sylvia Brathuhn
    Fachreferentin mit den Schwerpunktthemen psychosoziale Onkologie, Sterbebegleitung und Trauer, Neuwied
  • Veranstaltungsort: Katholische Akademie Schwerte, Bergerhofweg 24, 58239 Schwerte

In existentiellen Lebenssituationen, wie schweren Krankheiten oder am Lebensende, spielt die Kommunikation eine entscheidende Rolle. Oft fällt es schwer, die richtigen Worte zu finden oder angemessen auf die Bedürfnisse von PatientInnen und ihren Angehörigen einzugehen. Doch gerade in solchen Momenten ist einfühlsame und empathische Kommunikation von enormer Bedeutung.

Es geht nicht nur darum, Informationen zu vermitteln, sondern vielmehr darum, Verständnis, Mitgefühl und Unterstützung zu zeigen. Es geht darum den Menschen zu hören, zu sehen, zu verstehen und so eine Kommunikationsbrücke zu ihm zu bauen.

Ein sensibler Umgang mit Worten und Gesten kann dazu beitragen, Ängste zu lindern, Vertrauen aufzubauen und den Patienten sowie seinen Angehörigen Trost zu spenden. Dabei ist es wichtig, auf nonverbale Signale zu achten, Raum für Emotionen zu geben und dabei zu bleiben.

Eine einfühlsame Kommunikation kann zwar nicht alle Probleme lösen, aber sie kann einen bedeutenden Unterschied im Leben erkrankter Menschen und ihren Familien machen. Kommunikation angesichts existentiellen Leids ist mehr als nur Worte – sie ist eine Quelle von Trost, Verständnis und Hoffnung in schweren Zeiten.

Ziel des Workshops ist es, jene, die mit schwerstkranken und sterbenden Menschen oder deren An- und Zugehörigen in Berührung kommen, für die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Beteiligten zu sensibilisieren und soziale sowie kommunikative Kompetenzen zu vermitteln. Eine methodisch und didaktisch aufbereitete theoretische Wissensvermittlung gewährleistet hierbei den Aufbau von fachlicher Hintergrundkompetenz.

Anmeldeschluss: 03. April 2024

Kursgebühr: 119 Euro inkl. Kuchen, Abendessen und Getränken

Ausfallkosten:

  • bei Rücktritt 13 bis 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 80 %
  • bei späterem Rücktritt/Nichtteilnahme/vorzeitigem Beenden der Teilnahme: 100 %
  • Teilleistungen, die nicht in Anspruch genommen werden, können nicht abgezogen werden, weil die Berechnungen auf einer Pauschalkalkulation beruhen.

Stornierungen sind ausschließlich schriftlich an die Hospiz-Akademie Schwerte zu richten.

Anmeldungen und weitere Informationen: akademie@hospiz-schwerte.de

  • Referentin: Dr. Sylvia Brathuhn
    Fachreferentin mit den Schwerpunktthemen psychosoziale Onkologie, Sterbebegleitung und Trauer, Neuwied
  • Veranstaltungsort: Katholische Akademie Schwerte, Bergerhofweg 24, 58239 Schwerte

Öffentlicher Vortrag und Gespräch

„Kommunikation angesichts existenziellen Leids“

Der Einbruch einer schweren und möglicherweise unheilbaren Erkrankung bringt die Alltagssprache an ihre Grenzen. Es gibt kaum ein Gespräch, das Menschen so schwerfällt wie das über das bevorstehende Lebensende. Was sagen, wenn ein Mensch Worte wie „später“, „ein anderes Mal“ nicht mehr in der gewohnten Unbeschwertheit benutzen kann? Oder wenn Fragen aufkommen, die den Tod nicht nur thematisieren, sondern sozusagen aus ihm erwachsen? Häufig sind es Scheu und Hilflosigkeit, die Angehörige, Freunde, Ärzt*innen und Pflegepersonal – aber auch Sterbende selbst – davor zurückschrecken lassen, den Gefühlen „Worte zu schenken“.

Eingeladen zum Vortrag mit anschließendem Gespräch sind jene, die im onkologischen, palliativen und hospizlichen Bereich tätig sind, sowie An- und Zugehörige schwerstkranker und sterbender Menschen und alle, die sich für bedürfnisorientierte Kommunikation interessieren.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Es wird um Spenden für die Hospizarbeit gebeten.

 

Geschäftsführerin
Marion Lohmann
Akademieleitung
Dr. Dorothee Koch

Informations- und Gesprächsabend  

  • Referentinnen:
    Marion Lohmann, Geschäftsführerin Hospiz Schwerte
    Dr. Dorothee Koch, Leiterin Hospiz-Akademie Schwerte
  • Veranstaltungsort:
    Schwerter Forum, Pfarrheim St. Marien, Goethestr. 19, 58239 Schwerte

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Um Spenden wird gebeten.

  • Referentin: Andrea Gasper
    Trainerin Palliative Care, Case Managerin (DGCC), Bonn

ALS ist eine seltene neurologische Erkrankung, die nicht heilbar kontinuierlich voranschreitend zum Tode führt. Bei nicht vorhandener kurativer Therapie steht die symptomatisch palliative Behandlung im Mittelpunkt.

Dabei haben ALS-Patient:innen spezifische Bedarfe und Bedürfnisse, die sich zum Teil erheblich von denen anderer Patient:innen unterscheiden. Schon früh nach der Diagnosestellung benötigen Patient:innen und ggf. Angehörige ausführliche Informationen über den Krankheitsverlauf und über die durch das Fortschreiten der Erkrankung zu erwartenden Probleme sowie zu den Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Besondere Bedeutung hat die Linderung der Symptome Atemnot, Angst vor dem Ersticken, Schluckstörungen, Sprachstörungen und vermehrter Speichelfluss.

Bislang finden in Deutschland vorwiegend Patienten:innen mit fortgeschrittener Tumorerkrankung Zugang zu einer angemessenen Palliativversorgung. Für Patienten:innen mit anderen lebensbedrohlichen Erkrankungen wird demgegenüber oft der Bedarf für eine Palliativversorgung zu spät erkannt oder es bestehen Vorbehalte oder Ängste gegenüber dieser Behandlung. Dies gilt für Patient:innen mit fortgeschrittener Herz- Lungen oder Nierenerkrankung, insbesondere aber auch für PatientenInnen mit neurologischen Erkrankungen wie der Amyotrophen Lateralsklerose.

Am Fortbildungstag wird das Krankheitsbild ALS mit seinen Herausforderungen vorgestellt sowie die Notwendigkeit zur interdisziplinären und multiprofessionellen Arbeit aufgezeigt. Es werden praxisrelevante Tipps zur Verbesserung der Versorgungssituation vermittelt. Betroffene wie Angehörige „kommen zu Wort“.

  • Anmeldeschluss: 20. Juni 2024
  • Kursebühr: 99 € inkl. Imbiss und Getränken
  • Veranstaltungsort
    Klara-Röhrscheidt-Haus, Ostberger Str. 20, Schwerte
  • Ausfallkosten:
    – bei Rücktritt 13 bis 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 80 %
    – bei späterem Rücktritt/Nichtteilnahme/vorzeitigem Beenden der Teilnahme: 100 %
    – Teilleistungen, die nicht in Anspruch genommen werden, können nicht abgezogen werden, weil die Berechnungen auf einer Pauschalkalkulation beruhen.

Stornierungen sind ausschließlich schriftlich an die Hospiz-Akademie Schwerte zu richten.

Die Begleichung des Teilnahmebetrags erfolgt durch Überweisung auf das Konto der Hospiz-Akademie:
BIC: WELADED1SWT │ IBAN: DE28 4415 2490 0000 0406 75 │ Sparkasse Schwerte
Verwendungszweck: „ALS“

Anmeldungen und weitere Informationen: akademie@hospiz-schwerte.de

  • Referent
    Johannes Ketteler, Dipl.-Sozialpädagoge, Krisenzentrum Dortmund
  • Veranstaltungsort
    Festsaal des Klara-Röhrscheidt-Haus, Ostberger Str. 20, Schwerte

Im Jahr 2022 starben in Deutschland insgesamt über 10.000 Personen durch Suizid. Fast die Hälfte aller Suizide werden von Menschen über 65 Jahren begangen. Mit zunehmendem Alter und den damit verbundenen körperlichen und sozialen Einschränkungen steigt das suizidale Risiko.

Der Vortragsabend wird sich vor allem mit den Fragen beschäftigen, wie Suizidalität älterer Menschen wahrgenommen und eingeschätzt werden kann.  Weiterführend werden der angemessene Umgang und hilfreiche Interventionen in der suizidalen Situation thematisiert.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

 

  • Referentinnen:
    Martina Schmerbeck, Fachkrankenschwester für Anästhe­sie und Intensivmedizin, Klangschalenpraktikterin
    – Sabine Rinke, Achtsamkeitscoach, Reiki Meisterin, ehrenamtliche Mitarbeiterin im Hospiz Schwerte
  • Veranstaltungsort:
    Katholische Akademie Schwerte, Bergerhofweg 24, 58239 Schwerte

Foto: Becker

Der Herbst erinnert uns mit seiner bunten Blätterpracht daran, dass das Leben ein ständiger Kreislauf von Veränderung ist. Da hilft es uns, wenn wir gut mit uns selbst verbunden sind und eine innere Kraftquelle haben, zu der wir uns jederzeit zurückziehen können. Dabei können uns Klangschalen wunderbar und wirksam unterstützen.

„In diesem Workshop erkunden wir gemeinsam die wohltuende Wirkung, wenn Klangschalen ‚tönen‘. Ihr könnt eigene Erfahrungen beim Anspielen der Klangschalen machen, erfahrt über die Geschichte der Klangschale und was man mit Klangarbeit für sich und andere bewirken kann.
Wir begeben uns zusammen auf eine Traumreise, bei der wir nicht nur durch Klänge, sondern auch durch Düfte in eine andere Welt reisen werden“, so Sabine Rinke und Martina Schmerbeck.

Bitte bringen Sie eine Yogamatte, eine Decke und ein Kissen mit. Wir empfehlen bequeme Kleidung und warme Socken.

Begrenzte Teilnehmerzahl!

  • Anmeldeschluss: 30. August 2024
  • Kursgebühr: 89 Euro inkl. Mittagessen, Kuchen und Getränken
  • Ausfallkosten:
    – bei Rücktritt 13 bis 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 80 %
    – bei späterem Rücktritt/Nichtteilnahme/vorzeitigem Beenden der Teilnahme: 100 %
    – Teilleistungen, die nicht in Anspruch genommen werden, können nicht abgezogen werden, weil die Berechnungen auf einer Pauschalkalkulation beruhen.

Stornierungen sind ausschließlich schriftlich an die Hospiz-Akademie Schwerte zu richten.

Die Begleichung des Teilnahmebetrags erfolgt durch Überweisung auf das Konto der Hospiz-Akademie:
BIC: DORTDE33XXX │ IBAN: DE45 4405 0199 0841 0060 97│ Sparkasse Dortmund

Verwendungszweck: Fortbildung „Kraftquelle Klang“

Informations- und Gesprächsabend
in Kooperation mit der Ruhrtal-Buchhandlung Schwerte

„Die richtigen Worte finden – Mit Kindern über den Tod sprechen“

  • Veranstaltungsort:
    Medienzentrum im Haus Villigst, Iserlohner Str. 25, Schwerte

Weitere Informationen folgen.

Informations- und Gesprächsabend

Referentin:
Tomke Weymann, Ev. Theologin und Pastorin, Koordinatorin bei der Hospizbewegung Nottuln e.V.

Veranstaltungsort:
Festsaal Klara-Röhrscheidt-Haus, Ostberger Str. 20, 58239 Schwerte

Tomke Weymann

Wer bin ich angesichts meines zu Ende gehenden Lebens? – Existentielle Fragen am Lebensende

  • Welche Bedeutung hat mein Leben gehabt? Was bleibt von mir, wenn ich gestorben bin?
  • Für wen war ich wirklich wichtig?
  • Was ist mit meinen ungelebten Träumen, meinen unerledigten Aufgaben?
    Schaffe ich es, mich mit N.N. auszusöhnen und Frieden zu finden?
  • Wie kommen meine Liebsten mit meinem Sterben zurecht? Wie leben sie weiter und was wird aus ihnen? Werden sie gut versorgt sein?
  • Kann ich im letzten Moment vertrauen, dass mich jemand auffängt, dass es einen Gott gibt, der mich dann aufnimmt? Werden wir uns wiedersehen?

Diese und ähnliche Fragen kommen regelmäßig auf, wenn eigenes Leben zu Ende geht und Angehörige das Sterben eines nahestehenden Menschen begleiten. Sie gehören ganz natürlich und wesentlich zum Prozess des Abschiednehmens und Sterbens dazu. Sie haben sogar eine wichtige Aufgabe: Sie können im Übergang und Abschied helfen. Vermögen wir, uns mutig und behutsam auf sie einzulassen, können Sterbende und Angehörige spürbar Erleichterung finden und möglicherweise große Wandlung und Frieden erfahren.

Wenn wir unseren Sterbenden hilfreich zur Seite stehen und selber im Umgang mit den angesprochenen Themen reifen möchten, braucht es immer wieder Gelegenheiten, mehr über Fragen am Lebensende zu erfahren. Es braucht, Orte, wo wir Wissen und Erlebtes austauschen können und Orientierung auf unserem Weg erfahren.

Das Referat von Tomke Weymann will diesem Ziel dienen. Als langjährige Klinikseelsorgerin und Koordinatorin eines ambulanten Hospizvereins nimmt sie uns mitten hinein in den Blick auf existentielle Themen am Lebensende. Anhand von ausgewählten Fallbeispielen wird sie Anregung und Ermutigung weitergeben, wie Sterbende, Angehörige und BegleiterInnen einander in diesen Fragen begegnen können.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Um Spenden wird gebeten.

  • Referentinnen:
    Veronika May und Silke Willing, Malteser Hospizdienst Schwerte, zertifizierte Letzte Hilfe Kursleiterinnen
  • Veranstaltungsort:
    Kath. Akademie Schwerte, Bergerhofweg 24, Schwerte

Veronika May

Silke Willing

„Jeder Mensch wünscht sich ein Lebensende in Würde, selbstbestimmt und gut umsorgt. Damit dies auch wirklich gelingen kann, braucht es Zuwendung, Haltung und Zusammenarbeit ALLER im Gesundheitswesen tätigen, es braucht ein gemeinsames Konzept des Umsorgens. Eine Möglichkeit diesem Wunsch nachzukommen ist es, in Hospiz- und Palliativarbeit zu schulen, lokale Vernetzungen auszubauen und ständig weiterzuentwickeln.“*

Der 8-stündige Kurs (+ Pausen) richtet sich an Mitarbeitende im Gesundheitswesen, die keine Palliative-Care-Weiterbildung haben wie z. B. Pflegekräfte, Mitarbeitende in Rettungsdiensten, Ärzt:innen, med. Fachangestellte oder Ehrenamtliche in der Hospizarbeit. Er versteht sich als Einführung in die Hospiz- und Palliativarbeit und dient der Vernetzung und dem Austausch zwischen den Berufsgruppen.
Der Kurs vermittelt in 4 Modulen Grundlagenwissen und sensibilisiert für die Bedürfnisse Sterbender.

Module:
1. Sterben als ein Teil des Lebens
2. Autonomie und Kommunikation
3. Leiden lindern
4. Abschied nehmen

Methoden: Vortrag, Einzel- und Gruppenarbeit, Fachaustausch

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.letztehilfe.info/kurse

Begrenzte Teilnehmerzahl!

  • Anmeldeschluss: 13. November 2024
  • Kursgebühr: 119 Euro inkl. Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Getränken
  • Ausfallkosten:
    • bei Rücktritt 13 bis 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 80 %
    • bei späterem Rücktritt/Nichtteilnahme/vorzeitigem Beenden der Teilnahme: 100 %
    • Teilleistungen, die nicht in Anspruch genommen werden, können nicht abgezogen werden, weil die Berechnungen auf einer Pauschalkalkulation beruhen.

Stornierungen sind ausschließlich schriftlich an die Hospiz-Akademie Schwerte zu richten.
Die Begleichung des Teilnahmebetrags erfolgt durch Überweisung auf das Konto der Hospiz-Akademie:
BIC: DORTDE33XXX │ IBAN: DE45 4405 0199 0841 0060 97│ Sparkasse Dortmund
Verwendungszweck: Fortbildung „Letzte Hilfe professionell“

* https://www.letztehilfe.info/wp-content/uploads/2023/10/LH_Flyer_Land-SH_druck_26.10.pdf

Kontakt:

Dr. Dorothee Koch
Alter Dortmunder Weg 89
58239 Schwerte

Tel. 0178 2012287

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